Meinungsbarometer auf Dauerhoch

Auswertung der großen abseits-Leserumfrage

Sie, liebe Leser, hatten die Chance uns (der abseits-Redaktion) mal so richtig die Leviten zu lesen. In der letzten Ausgabe lagen dafür Umfragebögen bei, in der Sie Ihre Meinung über abseits kundtun konnten. Der Rücklauf war erfreulich hoch und wir waren sehr auf Ihr Feedback gespannt. Die große abseits-Leserumfrage wurde erarbeitet, um ein Meinungsbild von unserer Leserschaft zu erlangen, sozusagen um die Großwetterlage abzufragen. Welche Themen werden gerne gelesen und welche sollten wir lieber auslassen. Wie ist die Altersstruktur, haben wir mehr weibliche oder männliche Leser und mit welchem Bildungsstand. All diese Fragen haben zum Ziel, abseits immer besser zu machen.

Also frisch ans Werk gemacht und den dicken Stapel von Rücksendungen von oben abgearbeitet. Und dann das: Auf dem aller ersten zurückgesendeten Umfrageformular war handschriftlich der Satz „Ihr seid schon spitze“ notiert. Das gab uns dann den nötigen Elan für die mühsame Auswertung der Umfragezettel. Auch fanden wir Notizen wie „Passt so, guter Mix“ oder „Bisher habe ich nur freundliche abseits-Verkäufer getroffen“. Schnell konnte man also erkennen, dass sich die Meinungs-Wetterlage auf ein Dauerhoch einpendelt.

Grundsätzlich kann gesagt werden, dass die Wahrnehmung von abseits grundweg positiv ist. Das Auftreten unserer Verkäufer wird zu 98 Prozent als freundlich und zurückhaltend bewertet. Dieses Ergebnis freut uns natürlich besonders, da die Verkaufsstrategie und die Verhaltensvorgaben, die wir an unsere Verkäufer ausgeben, den erhofften Effekt erzielen. Aggressive Vorgehensweisen beim Verkauf von abseits lehnen wir komplett ab, da hier nur der kurzfristige Erfolg im Vordergrund steht. Uns freut daher das Ergebnis der Frage: „Bei wem kaufen Sie normalerweise Ihre abseits?“ Immerhin antworten auf diese Frage 38 Prozent der Befragten, dass sie bei ihrem Stammverkäufer ihre Zeitung kaufen. Auch ein Zeichen dafür, dass ein vertrauensvolles  Miteinander zwischen Verkäufer und Leser mit der Zeit entstanden ist. Das spiegelt auch das Ergebnis auf die Frage wie oft die Zeitung gekauft wird. Hier antworten ¾ der Leser, dass sie Stammkunden wären.

Bei den Fragen zur Altersstruktur und Bildungsgrad hat diese Befragung erwartungsgemäß keine neuen Erkenntnisse zur letzten Befragung gebracht. Ein Großteil der Leser (74%) ist Mitte 50 oder älter. Knapp die Hälfte der Befragten hat Abitur oder einen Hochschulabschluss.

Bei diesen positiven Ergebnissen ist uns natürlich sehr wohl bewusst, dass es sich bei der Befragung um keine repräsentative Umfrage handelt. Das Ergebnis spiegelt das Meinungsbild von unseren Lesern wider, die eben meist Stammkunden sind. Ein Stammkunde ist halt grundsätzlich von dem Produkt überzeugt, sonst wäre er ja kein Stammkunde. Spannend ist daher die Frage, wie eine repräsentative Befragung ausfallen würde. Wie wird die abseits in der breiten Öffentlichkeit wahrgenommen. Um hier objektive Ergebnisse zu erhalten, wurde ein kleines Forschungsprojekt mit der Fachhochschule Osnabrück gestartet. Durch eine breit gestreute Befragung werden demnächst alle Altersgruppen und Bevölkerungsschichten mit einbezogen. Schauen wir mal ob sich die Großwetterlage dann verändern wird.

3LUmf2017